
Mineralkosmetik besteht aus mineralischen Pigmenten und Bausteinen, die in ihrer verwendeten Form auch in der Natur vorkommen. Minerale sind natürlich vorkommende Feststoffe mit einer definierten chemischen Zusammensetzung und einer bestimmten physikalischen Kristallstruktur.
Es gibt heute ca. 4000 anerkannte Minerale, davon sind die meisten anorganische Substanzen.
Viele der verwendeten Minerale in der Mineralkosmetik werden schon lange auch in der herkömmlichen Kosmetik verwendet.
Titandioxid zum Beispiel: Es ist ein weißes Pigment, das für die Deckkraft in Grundierungsprodukten und für den mineralischen Lichtschutz in Sonnenschutzprodukten sorgt.
Das Besondere bei Mineralpuder ist das Weglassen von Zusatzstoffen. Weniger ist mehr lautet die Devise für natürliches Mineral-Makeup.
Vorrangig werden Pigmente für die Deckkraft und die Farbgebung eingesetzt.
Weitere Mineralien dienen der besseren Verteilung auf der Haut, der Lichtbrechung für Weichzeichnereffekte, der Absorption zur Mattierung.
Mehr braucht es nicht, um dem Zweck der Verschönerung zu dienen!